Umweltschutz und Wirtschaftswachstum kein Widerspruch.
Sebastian Kurz beim Weltwirtschaftsforum.

Diese Woche nahm Sebastian Kurz am 50. Weltwirtschaftsforum im Schweizer Davos teil. Am Programm standen mehrere Treffen mit politischen und wirtschaftlichen Schwerpunkten.

IMG 0094 Foto: BKA/Arno Melicharek

Jährlich findet das Weltwirtschaftsforum in Davos in der östlichen Schweiz in den Alpen statt, an dem zahlreiche führende Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Journalismus aktuelle Themen und Fragen von weltweiter Relevanz diskutieren. Auch dieses Jahr nahm Sebastian Kurz am Weltwirtschaftsforum teil und konnte wichtige Schwerpunktthemen und Herausforderungen besprechen.

Von den Besten lernen.

Zu Beginn stand ein Treffen mit Apple-Chef Tim Cook am Programm. Zentrale Themen des Gesprächs waren aktuelle Innovationen und Technologien in der Digitalisierung. Gerade Unternehmen wie Apple sind in diesem Bereich internationale Vorreiter. Für Österreich ist es daher besonders wichtig, von den Besten zu lernen, wenn wir zu den führenden Nationen in der Digitalisierung gehören wollen. Zudem kündigte Apple an, rund 300 neue Arbeitsplätze in Österreich schaffen zu wollen.

Thank you, Tim Cook, for taking the time to discuss latest developments in technology and education. It is important that the public and private sectors work together to ensure everyone in society can benefit from digitalization.

– Sebastian Kurz

IMG 0105 Foto: BKA/Arno Melicharek

Globale Vorreiter.

Auch mit den CEOs von ABB und Novartis, Peter Voser und Vasant Narasimhan fanden Treffen statt. Diese beiden global führenden Unternehmen aus dem Technologie- und Pharmabereich sind auch in Österreich tätig und wichtig für unseren Wirtschaftsstandort, zumal sie weitere große Investitionen in Österreich jeweils in Millionenhöhe planen.

Thank you Peter Voser and Vasant Narasimhan for the meetings to discuss ABB’s and Novartis’ recent and ongoing investments in AustriaIt is an honor to be working with some of the world’s most innovative businesses and bring jobs and R&D capabilities to Austria.

– Sebastian Kurz

ANO 7938

ANO 8795 Fotos: BKA/Arno Melicharek

Sebastian Kurz traf sich in Davos zudem mit Klaus Schwab, dem legendären Gründer des Weltwirtschaftsforums, Kevin Sneader, den CEO von McKinsey und Alex Karp, den Palantir-CEO. Zentrale Themen waren dabei globale Trends und Innovationen in der Wirtschaft und Technologie. Gerade für unser Land ist es wesentlich, innovativ und fortschrittlich zu bleiben, damit wir Vorreiter werden und unser Wirtschaftsstandort weiter gestärkt wird.

ANO 8078

ANO 7977

EPDOFmXXUAAiPuL Fotos: BKA/Arno Melicharek

Im Gespräch mit Juan Guaidó.

In Davos hatte Sebastian Kurz auch die Gelegenheit für einen Austausch mit dem venezolanischen Interimspräsidenten Juan Guaidó, der ihm aus erster Hand über die derzeit schwierige Situation in seinem Land berichtet hat, politisch, wirtschaftlich wie humanitär. Sebastian Kurz betonte, dass Guaidó Österreichs volle Unterstützung bei seinem Einsatz für freie und faire Präsidentschaftswahlen zur Wiederherstellung der Demokratie in Venezuela hat.

Thank you, Juan Guaidó, for an inspiring meeting and a first-hand account of recent developments in Venezuela. You can count on Austria’s support in your fight for free and fair presidential elections to restore democracy.

– Sebastian Kurz

ANO 7683

Am Programm standen auch Gespräche mit Kristalina Georgieva vom Internationalen Währungsfonds und Christine La Garde von der Europäischen Zentralbank. Zentrale Themen waren dabei die globale Zusammenarbeit, wirtschaftspolitische Themen und Innovationen und Nachhaltigkeit.

ANO 8787

ANO 8828 Fotos: BKA/Arno Melicharek

Innovation als Schlüsselfaktor.

Sebastian Kurz betonte in seiner Rede am Weltwirtschaftsforum den Schutz unserer Umwelt als zentrale Priorität und wichtigen Faktor für unsere Lebensqualität. Ein wichtiger Aspekt dabei ist der Fortschritt und die Innovation. Für Sebastian Kurz ist auch klar: Der Umweltschutz darf nicht dafür missbraucht werden, um für kollektivistische Ideen zu werben, die gescheitert sind und nur Leid, Hunger und Elend gebracht haben. Wir werden das Klima nicht retten, indem wir die europäische Wirtschaft bekämpfen und schädigen, betonte Sebastian Kurz. Denn das würde heimische Arbeitsplätze zerstören und würde dazu führen, dass der Wettbewerb wo anders stattfindet.

Der Schutz unserer Umwelt ist eine zentrale Priorität. Aber wichtig ist, dass er nicht missbraucht wird, um für alte kollektivistische Ideen zu werben, die gescheitert sind und nur Leid, Hunger und unglaubliches Elend gebracht haben.

– Sebastian Kurz

Deshalb muss das Ziel sein, das Beste aus beiden Welten zu verbinden: einen ambitionierten Umwelt- und Klimaschutz sowie Entlastung und Wirtschaftswachstum, um Arbeitsplätze zu schaffen. Das kann uns aber nur dann gelingen, wenn wir als Europäische Union auf unsere Stärken setzen – nämlich eine offene Gesellschaft und eine freie Wirtschaft. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, noch nachhaltiger zu werden: von der Mobilität über die Energiegewinnung bis hin zur Produktion. Wenn es uns gelingt, als EU noch stärker auf Innovation in dem Bereich zu setzen, wird uns nicht nur ein guter Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel gelingen, sondern auch Arbeitsplätze in Europa sichern und weitere schaffen.

Es ist unser Ziel, das Beste aus beiden Welten zu verbinden: einen ambitionierten Umwelt- und Klimaschutz und Wirtschaftswachstum, um Arbeitsplätze zu schaffen. Das kann gelingen, wenn wir als EU auf unsere Stärken setzen: eine offene Gesellschaft und eine freie Wirtschaft.

– Sebastian Kurz

ANO 8304 Foto: BKA/Arno Melicharek

Dafür wollen wir uns als Österreich auch auf europäischer Ebene einbringen, weil viele Entscheidungen besonders relevant sind. In seiner Rede hob Sebastian Kurz hervor, dass eine EU-weite CO2-Bepreisung dabei Hand in Hand mit CO2-Zöllen gehen muss, damit es einen fairen globalen Wettbewerb gibt. Es braucht auch eine Reform des europäischen Wettbewerbsrechts für die Schaffung europäischer Champions. Sebastian Kurz zeigte sich zuversichtlich, dass Europa auch diese Herausforderungen bewältigen und gestärkt daraus hervorgehen würde.

Nur wenn wir unsere Anstrengungen intensivieren, können wir wirtschaftlich erfolgreich bleiben und auch unsere Umwelt und Schöpfung bewahren. Wir haben hier eine große Verantwortung und gerade Österreich kann einen Beitrag dazu leisten.

– Sebastian Kurz

ANO 8662 Foto: BKA/Arno Melicharek

Hier kannst du die Rede beim Weltwirtschaftsforum nachsehen.

Hier kannst du dir dazu ein Interview von Sebastian Kurz mit Bloomberg ansehen.