72. UN-Generalversammlung.
Sebastian Kurz in New York.

Von 18. bis 20. September war Sebastian Kurz bei der 72. UNO-Generalversammlung in New York. Mit dabei Vertreter aus insgesamt 193 Staaten.  Für Sebastian Kurz ist es bereits die vierte UN-Generalversammlung, an der er als Außenminister teilnimmt.

Höhepunkt der Zeit in New York ist jedes Jahr die Rede vor der UN-Generalversammlung. Im Mittelpunkt standen dabei für Sebastian Kurz die Herausforderungen im gemeinsamen Kampf gegen Terrorismus und Radikalisierung, aber auch die bestehenden Konflikte in der Ukraine und in Nordkorea. Hier könnt ihr die Rede nachschauen.



Weitere Termine.

Der erste Tag im Rahmen der UNO-Generalversammlung begann gemeinsam mit Bundespräsident Alexander van der Bellen beim Gespräch mit Irans Präsident Hassan Rohani. Themen waren die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern, die wirtschaftliche Zusammenarbeit, aber auch die notwendige Verbesserung der Menschenrechtssituation. Nach dem Termin gab es noch ein kurzes Zusammentreffen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Globale Herausforderungen können nur gemeinsam mit europäischen Partnern gelöst werden.



Eine große Ehre war es für Sebastian Kurz den ehemaligen Außenminister und US Top-Diplomaten Henry Kissinger zu treffen, um mit ihm über globale Herausforderungen und seine Erfahrungen zu sprechen.


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Am Mittwoch wurde der Nuklearwaffenverbotsvertrag unterzeichnet. Auf Initiative von Österreich wurde dieser Vertrag ausgearbeitet und führend mitverhandelt - ein wichtiger Schritt hin zu einer Welt ohne Atomwaffen, dem sich unser Land verpflichtet fühlt. Im Rahmen der Unterzeichnung hatte Sebastian Kurz eine bewegende Begegnung mit Terumi Tanaka. Terumi überlebte den Atombombenabwurf über Nagasaki und ist ein lebendes Beispiel, dass der Kampf für eine Welt ohne Atomwaffen weitergehen muss.


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Bevor es wieder zurück nach Wien ging, standen noch Arbeitsgespräche auf dem Programm. Gemeinsam mit Bundespräsident Alexander van der Bellen traf Sebastian Kurz den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres. Internationale Krisen können nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen der UN und der OSZE gelöst werden. Danach traf er noch die Außenministerin der Republik Korea, Kyung-Wa Kang. Es muss alles getan werden für eine diplomatische Lösung im Nordkorea-Konflikt.


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