EU-Afrika-Forum.
Eine Partnerschaft auf Augenhöhe.

Afrika ist ein Chancenkontinent, in dem es viel ungenutztes Potenzial für Investitionen und wirtschaftliche Entwicklung gibt. Mit dem EU-Afrika-Forum im Rahmen unseres EU-Ratsvorsitzes werden wir hier einen ersten wichtigen Schritt setzen.

Am 17. und 18. Dezember waren Vertreter von 20 afrikanischen Staaten wie Ägypten, Äthiopien, Kenia, Ghana, Namibia, Togo, Guinea und Nigeria, Vertreter der Europäischen Union, darunter EU-Kommissionspräsident Juncker und der Präsident des Europäischen Parlaments Tajani und über 1000 Unternehmen beim EU-Afrika-Forum in Wien. Unter dem Motto "Taking cooperation to the digital age" wurde über die Zusammenarbeit zwischen den beiden Kontinenten in den Bereichen Innovation und Digitalisierung diskutiert und wie die Vorteile des digitalen Wandels allen zugutekommen können. Neben den in Diskussionsrunden behandelten Schlüsselthemen wie Privatfinanzierung von Start-ups, Landwirtschaft 4.0 und Zugang zu nachhaltiger Energie wird das Forum von einer Business-to-Business-Plattform begleitet. Dabei konnten die Unternehmen ihre Konzepte für das digitale Zeitalter untereinander austauschen.

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Wirtschaftliche Zusammenarbeit neben der Entwicklungszusammenarbeit.

Oft wird nur über Armut und Leid und die Entwicklungszusammenarbeit in Afrika gesprochen. Sebastian Kurz wollte mit dem EU-Afrika-Forum vor allem einen Beitrag leisten, die Sichtweise auf Afrika dahingehend ein Stück weit zu verändern. "Wir wollen neben der klassischen Entwicklungszusammenarbeit eine nachhaltige wirtschaftliche Partnerschaft auf Augenhöhe zwischen Europa und Afrika".

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Ziel des Forums war es darüber hinaus, mit dem Austausch der über 1000 Unternehmer beider Kontinente, mehr europäische Investitionen zu ermöglichen. "Das schafft Ausbildungs- und Arbeitsplätze in Afrika und verbessert die Lebensbedingungen für die Menschen vor Ort." Das EU-Afrika-Forum war ein erster wichtiger Schritt mit erfolgreichen Gesprächen auf politischer Ebene, aber auch mit konstruktiven Meetings der Wirtschaft. Diesen Weg will Sebastian Kurz weitergehen, um die Beziehungen zwischen der EU und Afrika weiter zu stärken.

Im Vorfeld des Forums war Sebastian Kurz für Arbeitsgespräche in Ruanda und Äthiopien - hier kannst du mehr zu den Terminen erfahren.

Hier die wichtigsten Statements im Rahmen des EU-Afrika-Forums: