Kleinere und mittlere Betriebe entlasten.
Ministerrat.

Die kleineren und mittleren Unternehmen sind das Rückgrat unseres wirtschaftlichen Erfolges und tragen wesentlich zu unserem starken Wirtschaftsstandort bei. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Standort Österreich zu stärken und vor allem mittelständische und Ein-Personen-Unternehmen zu unterstützen. Dazu wurde im heutigen Ministerrat das Paket für kleinere und mittlere Unternehmen beschlossen. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck hat die Maßnahmen vorgestellt.

Es ist wichtig, den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken und vor allem klein- und mittelständische Unternehmen zu unterstützen, die einen großen Anteil am Wirtschaftswachstum und der Wertschöpfung haben.

– Margarete Schramböck

GLJ 7718

Weiterentwicklung der Rot-Weiß-Rot-Karte.

Die Frage nach ausreichend qualifizierten Fachkräften wird in den kommenden Jahren eine Herausforderung in unserem Land sein. Mit der Überarbeitung der Rot-Weiß-Rot-Karte soll ein wichtiger Schritt gesetzt werden, um dem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken. Dies umfasst die schrittweise Digitalisierung, um den Prozess schneller, einfacher und effizienter zu machen.

Hier sind maßgebliche Verbesserungen vorgesehen, wie auch die Anpassung und Vereinheitlichung der Entlohnungshürde. Zudem soll Initiative „Work in Austria“ der Austrian Business Agency als One-Stop-Shop zur zentralen Plattform und Servicestelle für Beratung und Hilfestellungen ausgebaut werden. Diese Schritte sind wichtig, damit es auch bei uns qualifizierte Fachkräfte gibt.

Steuerliche Absetzbarkeit von Arbeitszimmern.

In der Arbeitswelt von heute kann oft nicht mehr festgestellt werden, welche Orte tatsächlich Mittelpunkt der betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit sind. Daher soll dies an die aktuellen Gegebenheiten angepasst und die steuerliche Absetzbarkeit von Arbeitszimmern erleichtert werden. Damit werden vor allem Ein-Personen-Unternehmen entlastet.

Familieninterne Betriebsübernahmen vereinfachen.

Zwei Drittel aller Betriebsübernahmen in Österreich erfolgen innerhalb der Familie. Gerade am Beginn gibt es viele große Herausforderungen – dazu kommen bürokratische Bestimmungen für Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer. Deshalb soll eine „Grace Period“ eingeführt werden, die dafür sorgt, dass in einer festgelegten Zeit nur notwendigste Kontrollen durchgeführt werden. Die Unternehmen sollen sich damit auf ihre Kernaufgaben und Kernthemen und weniger auf bürokratische Hürden konzentrieren können.

Mit diesem Maßnahmenpaket setzen wir wichtige Schritte gegen den Fachkräftemangel und um Unternehmen zu entlasten und die Entbürokratisierung in Österreich voranzutreiben.

Hier kannst du das Pressestatement nach dem Ministerrat nachsehen.