Sebastian Kurz in Äthiopien und Ruanda.
Vorbereitungen auf die EU-Afrika Konferenz in Wien.

Afrika ist Europas größter Nachbar, daher ist eine positive Entwicklung dort in unserem eigenen Interesse. Afrika steht vor großen Herausforderungen, wie den Veränderungen durch den Klimawandel aber auch die anhaltenden Konflikte in vielen Staaten. Afrika ist aber wirtschaftlich sehr dynamisch und weißt ein robustes Wachstum auf. Die Vertiefung der Zusammenarbeit kann für beide Kontinente große Vorteile haben.

Unser Ziel ist es, die wirtschaftliche Entwicklung ostafrikanischer Länder zu unterstützen und unsere wirtschaftliche Zusammenarbeit zu stärken. Davon profitieren die Menschen auf beiden Seiten und auch unser Standort.

Um dieses Ziel zu erreichen, war Sebastian Kurz mit seinem Team und gemeinsam mit Vertretern österreichischer Unternehmen in Afrika - genau gesagt in Äthiopien und Ruanda. Die Termine nutzte Sebastian Kurz vor allem zur Vorbereitung des EU-Afrika-Forums. Dort nehmen mehrere Staatschefs beider Kontinente, fünf EU Kommissare und bis zu 800 Unternehmen teil. Im Hauptfokus des Forums steht die wirtschaftliche Entwicklung zu unterstützen und Investitionen und Kooperationen anzuregen. Gleichzeitig diente die Reise als Türöffner für Österreichs Wirtschaft. Davon profitieren die Menschen auf beiden Seiten - und auch unser Standort.

Äthiopien.

Am ersten Tag der Reise standen Termine mit dem äthiopischen Premierminister Abiy Ahmed und der Präsidentin Shale-Work Zewde, der ersten Frau, die in Afrika das Präsidentenamt innehat, auf dem Programm. Äthiopien ist einer der wichtigsten Partner für die Europäische Union und ein guter Freund von Österreich. Beim Gespräch mit dem Premierminister ging es vorrangig um stärkere Handelsbeziehungen, Investitionen und technologischen Austausch. Premierminister Abiy Ahmed begrüßt das Engagement, dass Sebastian Kurz im Zusammenhang mit Afrika zeigt und seine Bemühungen, die Beziehungen zwischen den Kontinenten zu verbessern.

Hier einige Eindrücke:
Statement des Premierministers Abiy Ahmed
Pressestatement von Präsidentin Shale-Work Zewde und Sebastian Kurz

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Außerdem hat Sebastian Kurz noch den Start Up Incubator „Bluemoon Ethiopia“ besucht und dort mit Start Up Gründerinnen und Gründern gesprochen und diskutiert.

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Mehr zum ersten Tag in Äthiopien erfährst du in diesem Artikel der Tiroler Tageszeitung.

Ruanda.

Weiter ging es für Sebastian Kurz und sein Team in Ruanda. In Kigali, Ruandas Hauptstadt, startete das Programm im Genozid Memorial Center. In Ruanda hat 1994 einer der schlimmsten Genozide stattgefunden, bei der 1 Million Menschen ermordet wurden. Bei der Gedenkstätte legte Sebastian Kurz einen Kranz nieder.

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Ein besonders wichtiger Termin in Kigali war das Treffen mit Präsident Paul Kagame, der Mitgastgeber des EU-Afrika-Forums in Wien ist. Hier standen die Vorbereitungen auf das Forum im Mittelpunkt des Gesprächs, aber auch die bilaterale Zusammenarbeit von Österreich und Ruanda.

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Hier geht es zum Pressestatement von Sebastian Kurz.

Humanitäre Hilfe.

Am letzten Tag seiner Reise besuchte Sebastian Kurz die im Osten Äthiopiens gelegene Somali Region und das dortige Lager für Binnenvertriebene. Im Zuge des Buches besichtigte er das Lager und kündigte an, dass Österreich das World Food Programme mit weiteren 1,5 Millionen Euro unterstützen wird, da Äthiopien gerade von einer schlimmen Dürre besonders betroffen ist und viele Menschen humanitäre Hilfe benötigen.

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