Unser Plan für den ländlichen Raum.
„Wer im ländlichen Raum lebt, muss die gleichen Chancen haben, wie in den Städten!“

Zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher leben im ländlichen Raum. Die meisten davon pendeln täglich zur Arbeit in die Städte – oft mit dem privaten Fahrzeug. Knapp mehr als die Hälfte der Haushalte haben einen schwächeren Breitband-Anschluss. Sebastian Kurz und sein Team wollen deshalb mit dem 11 Punkte-Plan für den ländlichen Raum einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Regionen setzen. Wer in den ländlichen Regionen lebt, muss die gleichen Chancen haben, wie in den Städten. Das betrifft die Gesundheitsversorgung genauso wie die Infrastruktur und Arbeitsplätze. Bei den vielen Gesprächen mit Menschen in ganz Österreich konnte Sebastian Kurz viele Ideen und Themen mitaufnehmen, die sich im 11 Punkte-Plan wiederfinden.

1) Neugestaltung und Ökologisierung der Pendlerpauschale. Am Land werden 83% aller Wege mit dem PKW zurückgelegt – nur 2% mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Deshalb ist die Pendlerpauschale ein wichtiger Faktor für die Stärkung des ländlichen Raums. Zusätzlich müssen Anreize für die Nutzung klimafreundlicher Transportmittel geschaffen werden.

Wer den ländlichen Raum stärken will, der schafft keine neuen Belastungen, sondern Anreize. Jemand, der mit den Öffis oder einem Elektrofahrzeug zur Arbeit pendelt, muss dafür auch belohnt werden.

2) Keine neuen Steuern. Sebastian Kurz und der neuen Volkspartei ist dabei besonders wichtig, keine neuen Steuern oder Abgaben auf Kosten der arbeitenden Menschen in unserem Land einzuführen. Wichtiger ist dabei, Anreize zu schaffen und die Bürgerinnen und Bürger nicht mit Verboten, Bevormundung und neuen Steuern zu belasten.

3) Flächendeckende Elektro- und Wasserstoff-Tankstellen. Gerade der Verkehr ist die größte Herausforderung zur CO2-Reduktion. Nur mit alternativen Antriebsformen können wir die Chance nutzen, CO2-Emissionen nachhaltig zu reduzieren. Es braucht daher vor allem auch flächendeckend am Land entsprechende Infrastruktur an Tank- und Ladestellen und nicht nur in den Ballungszentren.

4) Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Auch wenn der öffentliche Nahverkehr nur ein Teil der Lösung für die Mobilität im ländlichen Raum ist, spielt er eine wichtige Rolle. Wichtig ist dabei, flexible und neue Formen des öffentlichen Verkehrs wie On-Demand-Lösungen und flexible Mehrfahrtentickets zu fördern. Ein wesentlicher Punkt ist dabei auch die bessere Verbindung von Stadt und Land, zum Beispiel durch Verlängerung von Bahnen über Stadtgrenzen hinaus oder den Ausbau von Park & Ride-Anlagen für Pendlerinnen und Pendler.

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5) Österreichweites schnelles Breitband-Internet und 5G-Ausbau. Die digitale Vernetzung ist ein wichtiger Bestandteil unseres heutigen Alltags sowie des Berufslebens. Viele Menschen zieht es aufgrund fehlender digitaler Infrastruktur in die Städte. Um der digitalen Landflucht entgegenzuwirken, braucht es einen Ausbau schnellen Breitband-Internets und von 5G-Netzen.

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6) Flächendeckende qualitative Gesundheitsversorgung. Wer im ländlichen Raum lebt, muss die gleiche Gesundheitsversorgung vorfinden können, wie in der Stadt. Gerade deshalb braucht es ausreichend junge praktische Ärzte und Fachärzte, um der Abwanderung aus dem ländlichen Raum vorzubeugen. Durch Möglichkeiten wie Landarztstipendien kann die Tätigkeit im ländlichen Raum für junge Ärzte attraktiver gemacht werden.

Mit Landarztstipendien werden wir gezielt jungen Ärztinnen und Ärzten den Anreiz bieten, sich im ländlichen Raum anzusiedeln. Denn es gilt in Zukunft eine flächendeckende und wohnortnahe medizinische Versorgung sicherzustellen.

7) Ausbau von Bürogemeinschaften und Telearbeit. Unsere Arbeitswelt verändert sich immer mehr und wird flexibler. Viele Tätigkeiten können heutzutage mobil mit einem Internetzugang durchgeführt werden. Um auch Leerständen im ländlichen Raum entgegenzuwirken, wollen Sebastian Kurz und sein Team auf Bürogemeinschaften und mobile Arbeitsplätze setzen, um hier neue Möglichkeiten für arbeitende Menschen zu schaffen.

8) Verlagerung von Verwaltungstätigkeiten in die Regionen. Gerade durch die Chancen der Digitalisierung ist es möglich, die öffentliche Verwaltung zeit- und ortsunabhängig abzuwickeln und gleichzeitig Kosten zu sparen. Durch die Verlagerung in den ländlichen Raum können dadurch Arbeitsplätze geschaffen und auch den Menschen vor Ort mehr Möglichkeiten gegeben werden.

9) Kunst und Kultur auch in den Regionen fördern. Unsere österreichische Identität beruht auf einer kulturellen Tradition. Vor allem auch im ländlichen Raum gibt es großartige kulturelle Initiativen, die unterstützt werden müssen, damit Kunst und Kultur auch in den Regionen gefördert werden.

10) Ehrenamt als wichtige Säule für die Gesellschaft. Gerade Vereine sind das Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens im ländlichen Raum. Die Freiwillige Feuerwehr, das Rote Kreuz, der örtliche Musik- oder Sportverein und viele mehr. Dieses kulturelle Leben und Engagement müssen weiterhin erhalten und gestärkt werden. Sebastian Kurz und sein Team wollen dabei das Ehrenamt stärken, vor allem für den zukünftigen Berufsweg.

11) Ausbau der Kinderbetreuung in den Gemeinden und Regionen. Vor allem im ländlichen Raum ist es wichtig, eine qualitätsvolle Kinderbetreuung zu ermöglichen, die sich an den Bedürfnissen von Eltern und Kindern orientiert. Deshalb wollen Sebastian Kurz und sein Team dafür sorgen, dass es einen weiteren Ausbau von leistbaren und qualitativen Betreuungsangeboten gibt – insbesondere in den Regionen. Zusätzlich können die Chancen der Digitalisierung genutzt werden, um bessere Rahmenbedingungen und neue Möglichkeiten zur Vereinbarung von Beruf und Familie schaffen.

Mit diesem Maßnahmenpaket wollen Sebastian Kurz und sein Team einen wichtigen Schritt setzen, um den ländlichen Raum zu stärken und den Menschen in den Regionen nachhaltig Möglichkeiten schaffen, ein gutes Leben zu führen.

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