Sozialsystem verbessern.
Wahrheiten beim Namen nennen – Probleme angehen.

Viele behaupten: „Wir haben nach wie vor in allen Bereichen das beste Sozialsystem.“

Die Wahrheit ist: Wir geben für unser Sozialsystem heute zwar mehr aus als fast jedes andere Land der Welt, mit den Ergebnissen können wir aber längst nicht mehr zufrieden sein. Die Gesamtausgaben steigen, die Qualität leider nicht.

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Trotz der hohen Ausgaben für unser Sozialsystem sind mehr als 1,2 Millionen Menschen in Österreich armutsgefährdet. Hier gilt es ebenso anzusetzen wie bei der Tatsache, dass mehr als 75.000 Jugendliche zwischen 16 und 24 Jahren weder eine Ausbildung, noch eine Beschäftigung haben.

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Fokus auf Pflege und Gesundheit

Da wir länger leben, kommt es auch vermehrt zu Pflegebedürftigkeit. Derzeit sind in Österreich über 450.000 Menschen pflegebedürftig. 2050 werden es bereits 750.000 sein. Um in Zukunft ein Altern in Würde und Respekt zu sichern, müssen wir die Frage der Pflegefinanzierung lösen, statt sie weiter zu ignorieren.

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Fokus auf Bildung

Unser Sozialsystem kann nur funktionieren, wenn die Zahl der Einzahler möglichst groß und die Zahl jener, die herausnehmen, möglichst gering ist. Daher müssen wir darauf achten, dass die Zahl jener, die aus dem System fallen, künftig kleiner wird. Dafür braucht es wieder einen klaren Fokus auf fundierte Bildung mit Blick auf die Grundkompetenzen.

Das Sozialsystem ist dann am besten abgesichert, wenn junge Menschen die besten Startvoraussetzungen haben.